
Als Mamas sind wir ständig zwischen unzähligen Bedürfnissen und Erwartungen hin- und hergerissen - die Kinder wollen dies, der Partner möchte das, der Job, die Berufung, die Familie, das Leben. Und manchmal, aber wirklich nur manchmal haben wir dann noch Zeit, uns zu fragen, wie wir selbst uns eigentlich fühlen und was wir uns gerade wünschen würden - wenn wir könnten.
Kurz und knapp: Ja, wir können. Ganz unabhängig von der Rolle als Mutter gibt es Menschen, die feinfühliger sind und die, die es nicht sind, wobei das eine nicht besser oder schlechter ist als das andere. Unsere Gehirne arbeiteten und arbeiten auch heute noch einfach unterschiedlich. Es gibt diese mit mehr Wahrnehmungsfiltern und diese mit weniger Filtern, die einfach "durchlässiger" sind und mehr wahrnehmen. Das ist nichts Neues. Diese Unterschiede in den Funktionsweisen von Gehirnen - weiblichen wie männlichen gab es schon immer. Heutzutage sind die Feinfühler allerdings sehr viel mehr Reizen ausgesetzt als früher und das merken wir deutlich. Es erschöpft uns.
Wie schaffen wir feinfühligen Mamas es also, bei all den nicht deckungsgleichen Bedürfnissen und den vielen uns tagtäglich umgebenen Reizen und Anforderungen bei uns selbst zu bleiben ohne uns dabei zu verlieren oder noch erschöpfter zu sein? Denn noch ein weiteres "To Do" könnte das Fass schließlich auch zum Überlaufen bringen.
Für uns Mütter heute ist es wichtiger denn je, uns um uns selbst zu kümmern und zwar nicht nur am eigenen Geburtstag oder "zur Feier irgendeines anderen Tages" - den wir nicht ausrichten. Wer feine Zwischentöne, Stimmungen und Energien wahrnehmen kann, braucht individuell wirksame Abgrenzungsgewohnheiten, um wirklich in Verbindung bleiben zu können – mit sich selbst und dadurch auch mit anderen.
Das Setzen klarer Grenzen kann für die Umgebung manchmal hart wirken, ist aber klare Fürsorge – für dich und dein Umfeld. Es ist die Voraussetzung für ein entspanntes Miteinander, in dem sich jeder seiner eigenen und der Grenzen der weiteren Familienmitglieder bewusst ist und diese achtet.
Gesunde klare Grenzen zu setzen ist im ersten Schritt vor allem eine Frage der Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse. Erst im zweiten Schritt geht es um die Kommunikation dieser Bedürfnisse nach außen. Gesunde Grenzen trennen nicht, sie schaffen Raum – für dich und für dein Gegenüber. Wenn du deine eigenen Bedürfnisse kennst, kannst du sie klar ausdrücken, ohne dein Kind und / oder euch beide zu überfordern.
Nur im Kontakt mit dir selbst - wenn du dich verstehst und fühlst ist es dir möglich für dich zu sorgen. Das Find Yourself Home Retreat ist eine 21-tägige Reise, die sich auch an sensible Frauen richtet – an Hochsensible oder solche, die sich durch Reizüberflutung belastet fühlen. Das Home Retreat schafft einen geschützten Raum, der Bewusstsein schafft und eine sanfte Selbsterforschung anstößt.
21 Tage voller kraftvoller Audioimpulse, konkreter Übungen, geführter Meditationen, Yin Yoga, einer Kakaozeremonie, einem Geschenk für dich und einem liebevoll gestalteten Workbook, das dir hilft, die Impulse praktisch umzusetzen begleiten dich auf dem Weg zur Selbstfürsorge.
Für dich als Mutter bedeutet das:
Gesunde Grenzen im Familienkontext brauchen Zeit und Übung – und können zu einer tieferen, ehrlicheren Form der Verbindung auf allen Ebenen führen. Die Klarheit über die Grenzen jedes Einzelnen im Familiengefüge macht eine flexible Anpassung auf die wechselnden Bedürfnisse jedes Einzelnen erst möglich. So kann sich jeder sicher fühlen, dass seine persönlichen Grenzen wichtig sind.
In einer Gesellschaft, die bekanntlich Leistung sehr wertschätzt, kann das Lernen, Grenzen zu kommunizieren, eine echte Erleichterung und eine Erneuerung der Beziehungsdynamik bedeuten. Auch Männer stehen oft vor der Herausforderung, "nein" sagen zu lernen, ohne dabei die Verbindung zu brechen. Ein "nein" kann das Gefühl auslösen, nicht für alle da sein zu können, unzureichend zu sein. Auch Familienväter wollen gefallen. Doch ohne gesunde klare Grenzen kapitulieren über kurz oder lang einzelne und größere Systeme - unabhängig von Geschlecht und Alter.
Wenn du gerade öfter das Gefühl hast, dass es "zu viel" wird, weil die Wellen der Reize und Bedürfnisse dich überwältigen und du gleichzeitig deine Familie liebevoll und kraftvoll unterstützen willst, könnte es sich lohnen, nach deinen Grenzen zu schauen. Grenzen zu setzen ist kein Egoismus, sondern eine Form der Selbstfürsorge, die deine Kraft nicht nur als Mutter, sondern als Frau stärken und all deine Beziehungen vertiefen wird.
Wenn du dabei Begleitung haben magst, melde dich gerne für ein unverbindliches Erstgespräch.
Ich helfe kleinen wie großen Systemen, sich von störenden Faktoren zu befreien um sich frei entfalten zu können. Außerdem unterstützte ich Mütter dabei, sich selbst und ihre Kinder selbstbewusst und resilient durch das Auf und Ab des Familienlebens zu manövrieren.
