
Nie war es leichter als heute, an Wissen zu gelangen. Nie waren die Erwartungen an sich selbst und das Leben so hoch wie heute. An dem Slogan „Starte noch heute auf dem Weg zu deiner besten Version.“ sind wir alle schon mal hängengeblieben - gut für uns, wenn wir ihn auch wieder loslassen konnten. Die Gesellschaft entwickelt sich zunehmend zu einer schnelllebigen, technologiegetriebenen Umgebung, in der psychische Gesundheit oft vernachlässigt wird. Da kann es leicht passieren, dass wir uns selbst in unserem Streben nach Perfektion und Leistung in unserer eigenen harten Schale verlieren. Irgendwo auf dem Weg zur "besten Version".
Ein Gedanke, der mir immer wieder kommt, besonders nach meinen Yogaklassen und Retreats, ist: „Und da waren sie wieder, diese unerwarteten Momente des Schmerzes.“. Dabei möchte ich festhalten, dass dieser Schmerz, den ich meine nicht körperlich ist - oft ist er ein Spiegel unserer inneren Welt. Und deswegen liebe ich es, in einem sicheren Rahmen genau dort hinein zu gehen statt drumherum zu schiffen.
Wenn wir während der Yogapraxis wirklich in die Verbindung zum eigenen Körper gehen und uns trauen, uns auf die Suche zu begeben nach den Körperbereichen, die sich melden - mit Zug, Druck, Kribbeln oder sogar Schmerz (der eine tiefe Atmung noch zulässt!) beginnt nicht nur ein körperlicher Prozess, sondern oft auch ein seelischer Prozess. Ist Nervensystemregulation also nur etwas für Mutige?
„Und ich dachte, ich mache mal eben eine gemütliche Yogastunde“, höre ich nicht selten nach der Einheit, während noch die letzten Tränen weggetupft werden. Manchmal sind unsere Vorstellungen von Entspannung und Selbstfürsorge stark von Erwartungen geprägt, die zumeist unrealistisch sind - es soll sich bitte schön leicht und fluffig anfühlen und nur nicht zu sehr aufwühlen. Was steckt dahinter? Vielleicht das Gefühl, nicht noch mehr aushalten zu können?
Doch in der Tiefe liegt die Chance. Unter der harten Schale, unter den Spannungen, die du aufgebaut hast, um mitzuhalten. Wenn ich während meiner Stunden die „harte Schale“ anpieksen darf – durch das Zusammenspiel von Bewegungen, Coachingimpulsen , Atmung und darauf abgestimmter Musik – geschieht Magisches: die ersten Risse in dieser Schale zeigen sich. Widerstände beginnen endlich zu bröckeln, und das Weiche, das lange Zeit gehalten wurde, kann frei fließen.
Das ist das, wonach wir uns alle so sehr sehnen und was uns gleichzeitig ängstigt; das Loslassen der Kontrolle um vertrauen und mit dem Fluss des Lebens schwimmen zu können.
Meine Leidenschaft ist es, dich dabei zu unterstützen, in Kontakt mit dir selbst zu kommen. Es geht darum, alles zu fühlen, was dir entspricht, und den Rest loszulassen. Im Körperlichen wie im Seelischen. Raus aus dem Verteidigungs- und Kampfmodus, in den die Welt uns hinein drängelt, hin zu einem regulierten Nervensystem – ein Prozess, der dir Raum gibt, zu wachsen und dich zu entfalten. Weit weg von der besten Version die du sein kannst und mehr und mehr hin zu der Version, die dir entspricht, wenn du dich wieder spüren kannst.
Manchmal ist es notwendig, zunächst die Härten zu spüren, bevor das Weiche fließen kann. Und das ist gut, so gut. Ich glaube fest daran, dass es nie zu spät ist, den ersten Schritt in Richtung Regulation zu gehen und dass Nervensystemregulation deine und unsere Welt verändern kann.
Wenn du bereit bist, diesen Weg zu gehen, lade ich dich ein, meine Online-Retreats - übrigens im Audioformat für möglichst wenig Ablenkung von dir selbst zu erkunden. Sie sind so gestaltet, dass sie sich deinem Leben anpassen und dich Schritt für Schritt dabei begleiten, dich wieder an dein authentisches Selbst zu erinnern und dich wieder sicher zu fühlen in dir selbst.
Du musst nicht alleine auf diese Reise gehen - fange noch heute an, in Kontakt zu dir selbst zu gehen. Deine harte Schale wartet nur darauf, angepiekst zu werden.
Wenn du unsicher bist, wie du anfangen sollst, dann schreibe mir gerne und wir gehen gemeinsam auf die Suche nach deinem ersten Schritt.
Ich helfe kleinen wie großen Systemen, sich von störenden Faktoren zu befreien um sich frei entfalten zu können. Außerdem unterstützte ich Mütter dabei, sich selbst und ihre Kinder selbstbewusst und resilient durch das Auf und Ab des Familienlebens zu manövrieren.
