
In einer Welt, die von Konsum und Selbstoptimierung geprägt ist und in der an jeder Ecke Ablenkung lauert, kann es eine echte Herausforderung sein, das eigene Glück zu finden. Oftmals scheinen wir in einem endlosen Hamsterrad gefangen zu sein, in dem wir ständig nach dem nächsten „Glücksbringer“ suchen. Sei es das neueste Duschgel, das uns mehr Glücksgefühle verspricht, die Mitgliedschaft im Fitnessstudio, die den lang ersehnten perfekten Körper verspricht, doch nur eine weitere Zeitschrift für Glück und Gelassenheit oder doch gleich ein ganzer Workshop zur Selbstoptimierung – die Liste scheint endlos. Wieso bleibt das Gefühl des großen Glücks aus, wenn wir doch alles zu haben scheinen? Wie können wir wirklich lernen, glücklich zu sein? Wie soll das gehen, wenn wir gar nicht mehr zu spüren scheinen, was uns überhaupt glücklich macht?
Wir leben in einer Gesellschaft, die uns ständig vermittelt, dass wir mehr tun müssen, um glücklich zu sein oder zu werden. Workshops zur Selbstoptimierung, Businesscoachings auf der Suche nach der „wahren“ Berufung und unzählige Ratgeber, Apps und YouTube-Kanäle scheinen die Antwort auf all unsere Fragen zu sein. Doch was passiert, wenn wir trotz all dieser Bemühungen nicht das gewünschte Glück empfinden? Wenn es uns scheinbar immer wieder vor der Nase weggezogen wird? Nicht selten wird uns dann suggeriert, dass wir es einfach nicht genug wollen oder uns nicht genug anstrengen, dass das Mindest nicht stimmt oder blockierende Glaubenssätze noch nicht aufgelöst sind. Diese Denkweise kann zu einem Gefühl der Unzulänglichkeit führen und uns so noch weiter von unserem Glück entfernen. Wir spüren unbewusst - wie eine dauerhafte Störfrequenz, dass wir jetzt in diesem Moment nicht gut genug sind, vielleicht sogar, dass wir das Glück nicht verdienen - weder jetzt, noch zukünftig.
Das Bewusstsein darüber, dass unser Streben nach Glück oft von einer Konsumkultur geprägt ist, die uns einredet, dass wir durch den Kauf von Produkten oder Dienstleistungen unser Leben verbessern können, spart viel Geld und Leid. Denn die Wahrheit ist, dass Glück nicht käuflich ist. Es geht nicht um das „Mehr“ – mehr Duschgel, mehr Workshops, mehr Happy-Armbänder. Vielmehr wird es Zeit, sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren und zu lernen, auch die weniger glitzernden Momente des Lebens anzunehmen - mit all seinen Facetten. Wenn wir anfangen, uns selbst, unsere Mitmenschen, die Welt wie einen bunten Blumenstrauß zu sehen, machen wir uns auf einen guten Weg. Auf einen Weg weg von Perfektionswahn, hin zur Annahme von Schwächen. Auf einen Weg voller Tiefen und Höhen, unvorhersehbar und: lebendig.
Natürlich ist es in Ordnung, sich etwas Gutes zu tun und sich mit positiven Dingen zu umgeben. Gleichzeitig dürfen wir auch die Schattenseiten des Lebens annehmen. Manchmal haben wir auch einfach mal einen richtig miesen Tag und die Verantwortung für unser Glück allein auf unsere Schultern zu laden, wiegt zu schwer. Manchmal sind es eben doch auch äußere Umstände, die unser Wohlbefinden beeinflussen, und es ist wichtig, sich dieser bewusst zu sein und sie kritisch zu hinterfragen. Jeder Einzelne ist eben doch ein Teil des Ganzen. Nur mit dieser Einsicht haben wir Potential zur Veränderung.
Glück ist nicht nur eine individuelle Angelegenheit. Es gibt viele gesellschaftliche und globale Themen, die unser Leben beeinflussen. Wenn wir uns nur auf uns selbst konzentrieren, verlieren wir den Blick für die größeren Zusammenhänge. Veränderungen, die die Gesellschaft betreffen, sind ebenso wichtig für unser persönliches Glück. Indem wir uns für andere einsetzen und uns mit den Herausforderungen der Welt auseinandersetzen - jeder auf seine ganz individuelle Art und Weise, können wir nicht nur unser eigenes Leben bereichern, sondern auch das Leben anderer. Wir können wirksam sein - selbstwirksam.
Sicher kennst du auch die Aussage „Glücklich sein ist der Weg.“. Hier steckt meines Erachtens ein wichtiges Wort drin: sein. Vielleicht geht es viel mehr um das „Sein“ als um das Machen. Was, wenn wichtiger ist als was wir tun wie wir es tun ist? Was, wenn es mehr darum geht, zu schauen, was wir nicht mehr machen sollten? Die Ablenkungen zu reduzieren. Letztendlich liegt das Glück nicht in den Dingen, die wir besitzen, sondern in der Art und Weise, wie wir unser eigenes Leben gestalten während wir die Welt um uns herum nicht aus dem Blickfeld verlieren.
Verantwortung zu übernehmen für sich selbst und auch für andere. Weiterhin die Bereitschaft, den Fluss des Lebens - mal ruhig und auch mal wild tobend anzunehmen, ohne gegen ihn zu kämpfen und dabei wertvolle Ressourcen zu verbrauchen.
Wo auch immer du heute stehst, lade ich dich ein, den ersten Schritt zu gehen.
Schritt 1 - im Moment ankommen
Werde dir der Kraft deiner Gedanken bewusst. Reduziere den Lärm deines Geistes. Bewusstsein und Klarheit sind die ersten Schritte zur Veränderung, die du noch heute gehen kannst.
Schritt 2 - Verbindung zu dir und zu anderen
Der Weg zu dir selbst führt durch deine körperlichen Empfindungen. Du lernst, dich, deine Energien und deine Bedürfnisse wieder zu spüren - unverfälscht und echt. Denn nur, wenn du dich wieder spürst, kannst du auch andere wahrhaftig wahrnehmen, ihnen wirklich begegnen.
Schritt 3 - Verbindung zu anderen
Während einer Studie der Harvard-Universität untersuchte man 85 Jahre lang tausende von Menschen - reiche wie arme Menschen, gesunde und auch kranke Menschen. Das Ergebnis:
Nicht Reichtum, Erfolg, Ruhm oder Erlebnisse machen Menschen langfristig glücklich. Glückliche Beziehungen sind es! Fehlen diese - weil vielleicht Schritt 1 und 2 noch nicht gemeistert wurden, macht uns das wiederum unglücklich.
Erfahre dich in deiner Ganzheit - deinen Geist, deinen Körper, dich selbst. Hier beginnst du, dich, deine Stressphysiologie und deine Stressorgane wirklich zu regenerieren, um aus der Sicherheit heraus neue neuronale Verbindungen zu schaffen. Du erinnerst dich an dein authentisches Selbst und hast alles, was du brauchst, um auch dich auch zukünftig durch dein Leben zu navigieren.
Et voilà. Ganz gleich, wo du gerade stehst, kannst du jetzt mit einem meiner Online-Retreats bei Schritt 1, 2 oder 3 anfangen. Sie sind einfach in deinen Alltag integrierbar und holen dich dort ab, wo du heute stehst. Ich freue mich, dich in deinem Ohr begleiten zu dürfen auf deinem Weg zum „Glück".
Ich helfe kleinen wie großen Systemen, sich von störenden Faktoren zu befreien um sich frei entfalten zu können. Außerdem unterstützte ich Mütter dabei, sich selbst und ihre Kinder selbstbewusst und resilient durch das Auf und Ab des Familienlebens zu manövrieren.
